Bereits 2004 begannen drei Gründungsmitglieder der GTO ein gemeinsames Projekt mit Studenten der University of Zambia. Die Idee für ein beispielhaftes, nachhaltiges Sanitärkonzept an einer Schule in einem Armenviertel der Sambischen Hauptstadt erhielt viel Zustimmung und gewann den "Mondialogo Engineering Award 2005" (ausgerichtet von der UNESCO und der DaimlerChrysler AG).
Das Projekt strebt an, die Defizite bezüglich sanitärer Grundversorgung an lokalen Schulen nachhaltig zu lösen und gleichzeitig einen Mehrwert zu erzeugen.
Erreicht werden soll dieses Ziel durch eine Kooperation mit einer Schule, die dann als Model für weitere Implementierungen dienen kann.
Die Bereitstellung des Preisgeldes für den Wettbewerb erfolgte leider mit einjähriger Verzögerung. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich einige wichtige Randbedingungen verändert. Die neue Schulleitung der auserwählten Schule setzte andere Prioritäten für die Schule und die Kooperation konnte nicht fortgesetzt werden.
Im Frühjahr 2007 veranstaltete die GTO mit Unterstützung des lokalen Bildungsministeriums einen Workshop mit Schulleitern und Elternvertretern von 10 Schulen aus Armenvierteln Lusakas. Dabei wurden die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Abwasserentsorgung, Wasserversorgung, Hygiene, Ernährungssicherheit und Bildung diskutiert.
Eine geeignete Schule und lokale Partner konnten für das Projekt identifiziert werden. Weitere Workshops sind an dieser Schule geplant, um die ideale Lösung gemeinsam zu erarbeiten.
Die GTO setzt sich für den Aufbau einer Zambian Toilet Organization ein. Mit der Hilfe von lokalen Partnern (Sambische Teammitglieder beim Mondialogo Engineering Award) wird Knowhow gebündelt, die Erfahrungen aus dem jetzigen Projekt verbreitet und alle finanziellen Mittel mit größter nachhaltiger Wirkung eingesetzt. Das internationale Netzwerk der World Toilet Organization (WTO) wird hiermit gestärkt. Dieses ermöglicht einen effektiveren Wissenstransfer über Ländergrenzen hinweg.
"Der Mondialogo Engineering Award lädt angehende Ingenieure in industrialisierten und nichtindustrialisierten Ländern ein, in internationalen Projektteams Vorschläge zur Realisierung der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen auszuarbeiten - Vorschläge, mit denen die Lebensqualität in den Entwicklungsländern verbessert wird. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei der Kampf gegen die Armut und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung." Zitat: Mondialogo.org


